Schmerztherapie

Unter dem Begriff "Schmerztherapie" sind alle therapeutischen Maßnahmen zusammenfasst, die eine Verminderung von Schmerzen bewirken.

Unter akutem Schmerz werden Schmerzen verstanden, die absehbar sind und langsam abnehmen, wenn die Heilung voranschreitet. Typische akute Schmerzen sind z. B. postoperative Schmerzen. Allerdings bezeichnet der Begriff "akut" nicht das Einsetzen der Schmerzen, sondern den Zeitraum.

Das bedeutet, dass sich akute Schmerzen sehr schnell und plötzlich manifestieren können oder über einen längeren Zeitraum entstehen. Entscheidend ist eine Schmerzdauer von unter sechs Monaten.

Ein chronischer Schmerz dauert definitionsgemäß länger als sechs Monate, dies bedeutet, dass er den physiologischen Heilungsprozess überdauert und seine Warnfunktion verliert.

Neben der körperlichen Ursache für die Schmerzen spielen psychosoziale Faktoren hier eine immer größere Rolle. Psychiatrisch müssen häufig Depressionen infolge chronischer Schmerzen behandelt werden.

Vor allem chronischen Schmerzpatienten sollte eine interdisziplinär aufgebaute Schmerztherapie angeboten werden, die neben den körperlichen Ursachen auch psychische und psychosomatische Aspekte berücksichtigt.

Die Verfahren

  • Algesimetrie (Schmerzmessung)
  • Akutschmerztherapie
  • Bewegungstherapie
  • Chordotomie CT-gesteuerte Periradikuläre Therapie (CT-PRT)
  • Elektroanästhesie (TENS)
  • Kryoanalgesie (Vereisung)
  • Lokalanästhesie
  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Neurodestruktive Schmerztherapie
  • Patientengesteuerte Analgesie (PCA-Pumpe; Schmerzpumpe)
  • Physikalische Schmerztherapie (Physiotherapie)
  • Postoperative Schmerztherapie
  • Psychologische Schmerztherapie
  • Regionalanästhesie (Leitungsanästhesie)
  • Rückenmarksstimulation (SCS; spinal cord stimulation)
  • Stellatumblockade
  • Sympathikusblockade
  • Thermotherapie
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Tumorschmerztherapie

Weitere Verfahren der Schmerztherapie (Komplementäre Schmerztherapie):

  • Akupunktur in der Schmerztherapie
  • Elektrotherapie
  • Frequenztherapie Hochtontherapie
  • Low-Level-Lasertherapie
  • Neuraltherapie
  • Störfelddiagnostik
  • Proliferationstherapie
  • Softlasertherapie

Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische oder eine naturheilkundliche Behandlung ist.

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